Am Fiets erkennst Du den Menschen…

Fahrräder sind mehr als ein reines Fortbewegungsmittel. Auch in den Niederlanden sind sie Ausdruck von den jeweiligen Lebensentwürfen ihrer Nutzer. Zur Zeit sind vor allem popig-farbige Omafietsen bei jungen Niederländerinnen beliebt. Nicht selten werden sie liebevoll selbst angepinselt und individualisiert.

Die Mehrheit bevorzugt nach wie vor allerdings einfach-robuste Fiesten mit Stahlrahmen, einfacher Dreigangschaltung und Freilauf. Fahrradfahren ist so selbstverständlich in den Niederlanden, dass die meisten Radnutzer nicht auf die Idee kämen, eine spezielle Kleidung dafür anzulegen, von Rennradfahrern einmal abgesehen. Im Alltag ist man eher leger unterwegs, in der Regel auch ohne Helm. Das Gefühl von Freiheit auf zwei Rädern wollen sich dort die meisten nicht nehmen lassen.

Bei der Auswahl der Gefährte sieht die Welt schon anders aus. Für Alttagsfahrräder gibt man mehr deutlich mehr aus als in Deutschland. Es gibt zwar weniger Fahrradbekleidung, dafür aber eine Vielzahl praktischer Alltagshelfer und benutzerfreundliche Produkte. Das gilt für alle Menschen, auch für Mitbürger die mit physischen Einschränkungen umgehen, auf das Radfahren aber nicht verzichten müssen. Räder des Herstellers „van Rahm“ ließen sich im Rahmen einer Landesgartenschau beispielsweise auch für Leute mit Handicap.

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