Über Hollandrad.blog

Dem Hollandrad aus Leidenschaft verschrieben.

Diesen privaten Hollandradblog „de Fiets“ habe ich ins Leben gerufen, um über Themen rund um das Hollandrad aus meiner persönlichen Perspektive zu berichten und Gleichgesinnten ein Forum zu geben, um die Schönheit des Fahrrades zu feiern und praktische Anregungen zu teilen. Er verfolgt keine kommerziellen Interessen.

Der Blog spiegelt meine persönliche Sichtweise wider. Ich bin dem Hollandrad von Kindheit an verbunden, da ich im westfälischen Münster quasi auf einem Hollandrad groß geworden bin. Meine erste Gazelle fuhr ich schon als ich noch keine zehn Jahre alt war. Diese Form der niederländischen Fahrradkultur habe ich in Berlin Mitte vermisst, als ich Ende der 1990er Jahre wie so viele andere aus dem Westen Deutschlands hierher gezogen bin, um die Umbrüche in unserem Land live mitzuerleben und auch mitzugestalten.

Eines meiner Ziele im Leben ist es, die urbane Fahrradkultur in der noch relativ neuen deutschen Hauptstadt zu fördern. Ein Baustein dafür sind fahrradtouristische Projekte, für die ich unter anderem vom Berliner Senat mit dem Preis „Fahrradstadt Berlin“ geehrt wurde. Gute Hollandräder machen das Leben in einer Stadt wie Berlin sehr viel lebenswerter und einfacher. Da vor mehr als 10 Jahren das Angebot authentischer Produkte im Oststeil der Stadt noch recht bescheiden war, habe ich parallel zu meiner akademischen Karriere, zusammen mit Freunden aus dem Studium hollandrad.com als Onlineshop gegründet und einen Fahrradhandel in Berlin Mitte gegründet.

Aus dem kleinen, studentischen Projekt ist mittlerweile ein professioneller Fahrradhandel entstanden, der weit über die Stadtgrenzen Berlins bekannt ist.

dr. ulrich gries
dr. ulrich gries

Inzwischen bin ich alleiniger Inhaber des Unternehmens und freue mich zusammen mit meinem qualifizierten Team und authentische Hollandräder und passende Accessoires in breiter Auswahl anbieten zu können. Wir sind der Überzeugung, dass es für alltägliche Wege in der Stadt kaum bessere, erschwingliche und schönere Räder gibt. Unsere Hollandradprofis in der Fachwerkstatt sorgen für Wartung und Pflege und können auf Original Ersatzteile von Batavus, Gazelle, Koga, Sparta und Co. zurückgreifen.

Wenn Sie Anregungen und Fragen zu diesem Blog haben, kontaktieren Sie mich bitte. Nähere Angaben dazu finden Sie im Impressum.

Mit den besten Grüßen aus Berlin

Dr. Ulrich Gries

5 Comments

  1. Frank Dröge

    Moin, moin aus Oldenburg (Die Fahrradhauptstadt…)
    Ich habe vor einiger Zeit ein neues Achielle „Basil“ mit vielen Umbauten nach meinen Wünschen in Groningen bestellt und vor zwei Wochen abholen dürfen.
    Jetzt meine Frage:
    Gibt es für die Lackierung bestimmte Farbnummern und kann man die irgendwo erfahren. Mein Rad
    ist in diesem „olivgrün“ lackiert. Ich wollte mir einen Lachstift besorgen…falls mal eine Schramme auszubessern ist. Wenn Sie einen Tipp für mich hätten, wäre ich sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Frank Dröge

  2. Mertsch Matthias

    Hallo Herr Gries,
    ich habe ein altes Gazelle Herrenrad geschenkt bekommen welches ich wieder aufbauen möchte. Auf dem Sattelrohr steht in senkrechter Schrift „Gazelle“ und darunter ein 10. Meine Suche im Netz war bis jetzt vergebens. Bedeutet die 10 die Baureihe? Und aus welchem Jahreszeitraum stammt dieses Modell. Vielen Dank für Ihre Antwort. Grüße aus Tiergarten, Matthias Mertsch.

    1. hollandrad.com

      Hallo Herr Meetsch,
      klingt spannend. Die 10 steht für eine Modellreihe. Mit Modell 1 fing es an. Später wurde dann das Marketing geändert bzw. eingeführt. Seitdem heißen die Modelle ‚Impala‘, ‚a-Touren‘, ‚Populair‘ etc. Schauen Sie doch einfach auf die Bremstrommelnabe hinten. Da sind in der Regel Monat und Bj. der Nabe vermerkt, falls noch Original.
      Beste Grüße und viel Freude beim Aufbau
      Ulrich Gries

  3. Christian Vierow

    Bei der 10 handelt es sich um die Modellbezeichnung. Das Modell war das Standardmodell bei Gazelle. Mitte/Anfang der Achtziger Jahre gab es die Modelle Tour 10 und 15. Die einen waren mit und die anderen ohne Gestängetrommelbremse. Wenn ich mich recht erinnere war 10 mit Gestängetrommelbremse. Im Unterschied zur A-Touren (ohne Trommelbremse) und Impala Touren (mit Trommelbremse) hatten die Tour Modelle die schmalen Reifen 18×1 5/8x 1 3/8 und damit auch schmale Schutzbleche usw. Die Tour Modelle unterschieden sich von den vorherigen Trimsport u.a. im Tretlager. Sie hatten Schalenlager, während die Trimsport Tretlager mit Kugellager hatten („met Kogellagers“).

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